Der Bezugsstoff von Ampelschirmen

Auf der Suche nach dem richtigen Ampelschirm sehen sich die Kunden einer wahren Flut von Produkten gegenüber. Selbst wenn Sie sich schon für eine Preiskategorie entschieden haben, können Sie noch aus einem breiten Sortiment wählen.

Der erste Blick gilt zumeist dem Design. Dieses wird vordergründig durch den Stoff bestimmt, mit dem der Schirm bezogen ist. Doch dabei sollten Sie neben Farbe und/oder Muster vor allem auf die Qualität achten. Denn während minderwertige Qualitäten schon nach wenigen Wochen von der Sonne ausgeblichen sind, sind andere äußerst langlebig und können dank spezieller Imprägnierungen sogar einen Regenschauer verkraften.

Doch worauf sollte geachtet werden? Die meisten dieser Bezugsstoffe sind aus Polyester. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Wie bei Stoff üblich, werden die Dicken bzw. Qualitäten in Gramm/Quadratmeter angegeben. Ein solcher Polyesterbezug kann 120 g/qm haben, aber auch das Doppelte. Schwere Markisenstoffe liegen bei etwa 300 g/qm.

Ampelschirme gibt es in unterschiedlicher Qualität. Hier können Sie meinen kostenlosen Ampelschirm-Vergleich nachlesen.

Ganz wichtig, wenn es um die Qualität von Sonnenschirmen geht: der Schutz vor UV-Licht. Die Sonne soll mit dem Schirm abgewehrt werden, vor allem, weil sie blendet, die Luft übermäßig erhitzt, und wir uns deshalb lieber im Schatten (des Schirmes) aufhalten. Doch von extremer Wichtigkeit ist, dass der Schirm das UV-Licht abhält, also die Strahlen, die für uns schädlich sind. Sie sind für Sonnenbrand und weiterführenden Hautkrankheiten verantwortlich.

Besonders bei den etwas hochpreisigeren Stoffen ist der UV-Schutz gleich im Gewebe „eingebaut“. Dieser ist auf dem Etikett vermerkt, und zwar in der folgenden Form: „UPF 50+“. Die Zahl signalisiert die Stärke des Schutzes und variiert demzufolge.

Ein weiteres Merkmal für einen guten Bezugsstoff am Schirm ist die Lichtechtheit. Satte Farbtöne und vor allem Dunklere bleichen schneller aus. Wer das umgehen will, kauft sich den Ampelschirm am besten in hellen Naturtönen, die zahlreich angeboten werden. Doch auch diejenigen, die sich für blaue, grüne oder rote Schirme entscheiden können dafür sorgen, dass diese nicht nach kurzer Zeit verblichen und alt aussehen. Die Lichtechtheit hat übrigens nichts, wie fälschlicherweise oft angenommen, mit dem UV-Schutz zu tun. Beides ist unabhängig voneinander angegeben.

Ein Vorteil übrigens hochwertiger Schirme: diese spannen den Stoff selbst nach. Das heißt, ein Durchhängen wird verhindert, welches sich bei jedem Stoff durch Regen und Sonne ergibt. Im Idealfall kann der Bezug von den Streben ohne großen Aufwand gelöst werden. Dann ist es möglich, den Stoff zu waschen oder auch mal gegen Neuen zu tauschen. Ob er waschbar ist, ist auf dem Etikett des Schirmes vermerkt.