Ampelschirm Ratgeber 2017 – Kaufempfehlungen im Vergleich

Unter einem Ampelschirm (auch Freiarmschirm) wird eine spezielle Art von Sonnenschirm verstanden. Die besondere Bauweise sorgt dafür, dass die Fläche direkt unter dem Schirm nicht durch eine Mittelstange (Schirmmast) verbaut ist. Bei Ampelschirmen ist der Schirmmast sowie der stabilisierende Sockel seitliche der Schirmfläche angebracht. Zusätzlich sorgen flexible Gelenke bei vielen Modellen für maximale Bewegungsfreiheit bei leichtem Wind. Auf dieser Seite finden Sie unsere Produktberichte zu den beliebtesten Ampelschirmen – diese basieren auf Informationen des jeweiligen Herstellers und Kundenrezensionen. Wir haben keinen eigenen Ampelschirm-Test durchgeführt.

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Ampelschirm Kaufempfehlungen 2017

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Sonnenschirm und speziell Ampelschirme

Die Geschichte der Sonnenschirme als solche geht weit zurück; schon in altrömischen Texten werden sie erwähnt. Sie sollen damals wie heute vor der Sonneneinstrahlung schützen, wobei es damals eher um die „vornehme Blässe“ der Damen ging, und erst in den letzten Jahrzehnten klar wurde, wie gesundheitsschädlich ein „Zuviel“ an Sonne für uns sein kann. Der früher wie ein Regenschirm in der Hand getragene Sonnenschirm hat heute in Mitteleuropa ausgedient, und ist durch die großen, stehenden Schirme ersetzt worden. Ob im Straßencafé oder auf der privaten Terrasse, auf Balkonen und im Garten – Sonnenschirme sind wichtig, um sich in der Sonne längere Zeit aufhalten zu können. Da der Standfuß eines Sonnenschirmes oft als störend empfunden wurde und lediglich mit einem Loch im Tisch diesen wirklich mittig beschatten kann, wurden die Sonnenschirme entwickelt, deren Standrohr außerhalb der bespannten Schirmfläche steht. Diese werden als Freiarm-, Galgen-, oder Seitenmastschirme oder eben als Ampelschirme bezeichnet. Diese können also neben den Sitzmöbeln stehen und sorgen für Schatten in der Sitzecke. Vom Design her unterscheiden sich die verschiedenen Modelle – besonders chic sehen solche Schirme aus, deren Halterungen in großen Bögen geführt wurden. Doch das ist Geschmacksache und sollte lieber unter dem Hinblick der leichten Bedienbarkeit ausgesucht werden.

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Was ist das besondere an Ampelschirmen, warum sind sie besser als andere Sonnenschirme?

Das auffälligste Merkmal eines Ampelschirmes ist somit das außen neben dem eigentlichen Schirm stehende Rohr, dass an einem stabilen Fuß befestigt ist. Da die Last des Schirmes dabei nach einer Seite des Standrohres hängt, sind an dieses weit höhere Ansprüche zu stellen als bei einem gewöhnlichen, geradem Schirm. Aus diesem Grund müssen bei Ampelschirmen Standrohr und vor allem Standfuß sehr stabil sein – für den Fuß hat es sich beinahe bei allen Modellen durchgesetzt, dass ein sogenannter Plattenfuß benutzt wird. Dabei handelt es sich um ein Kreuz aus Metallstreben, bei dem jeweils zwei durch Auflegen von Betonplatten (Gehwegplatten etc.) beschwert werden. Liegen alle 4 Platten korrekt auf, kann der Fuß auch starken Windangriffen widerstehen. Zu hochwertigen Ampelschirmen gibt es entsprechende Platten dazuzukaufen, deren Beschichtung sogar eine Farbwahl zulässt. Möglich ist es auch bei besonders großen und schweren Modellen, eine Hülse fest im Boden zu verankern, und den Schirm dort hinein zu stecken. Dann ist ein Kippen durch Sturm oder andere Unbilden vollkommen ausgeschlossen. Einige Füße sind so konzipiert, dass Sie an Stein- oder Betonböden angeschraubt werden können. Auch Ständer, die mit Wasser oder Sand zu befüllen sind, werden angeboten.

Das frei schwingende Dach ist ein weiterer Vorteil, weil es zur Sonne ausgerichtet wird. Und das Wichtigste: der Platz unter dem Schirm kann voll genutzt werden für Tisch und Sitzmöbel. Unter einem solchen Ampelschirm sitzt man fast, als würde ein Diener den Sonnenschirm über die Gäste halten. Denn die lästige Haltestange ist in keinster Weise im Weg. Weder nimmt sie Platz weg, noch den Sichtkontakt zu den anderen Gästen. Eine Weiterentwicklung für klassische Sonnenschirme war es, dass es Tische gibt, deren Mitte durch ein Loch einen Sonnenschirm aufnehmen kann. Doch diese Variante hat den Nachteil, dass der Tisch in der Mitte nicht genutzt werden kann und man unter Umständen seinen Gegenüber nicht richtig sieht. Außerdem: durch seine Größe kann der Ampelschirm einen sehr weiten Bereich gegen die schädlichen UV-Strahlen abschirmen. Ein Schirm dieser Größe kann nur durch Hilfselemente wie eine Kurbel bewegt werden. Dafür sind hochwertige Ampelschirme bekannt – sie sind leicht zu Öffnen und zu Schließen, sofern man beim Kauf auf dieses Qualitätsmerkmal achtet.

Ampelschirm Vergleich: Welche Arten von Ampelschirmen gibt es?

Die Ampelschirme unterscheiden sich auch bei ähnlichem Aufbau in vielen Bereichen. So zum Beispiel in der Qualität und somit im Preis, in der Größe bzw. der Form des Schirmes und auch im Aufbau sowie in der Optik. Bei der Größe ist vor allem zu beachten, dass diese in der Stabilität berücksichtigt wurde, und der Schirm auch bei umfangreicher Bespannung sicher steht. Der Aufbau ist bei allen Schirmen ähnlich: auf einem Fuß ist ein Standrohr montiert, das zumeist aus einer Art Teleskopstiel besteht, damit der Schirm hier in der Höhe verändert werden kann. Zudem sind an diesem Standrohr die weiteren Verstellungen angebracht, die zur Veränderung des Neigungswinkels benötigt werden und zum Öffnen und Schließen des Schirmes. Die Bespannung, also der eigentliche Schirm, kann aus verschiedenem Material gearbeitet sein. Manche sind ein wenig feuchtigkeitsresistent, andere vertragen einen Regenschauer, ohne dass man darunter sofort nass wird. Doch wirklich wasserdicht sind Sonnenschirme in der Regel nicht.

Die Optik ist der vielleicht größte Unterschied, da dies sofort ins Auge fällt. Während klassische Sonnenschirme meist bunt und gemustert sind, von Streifen und Punkten über Florales bis zu ganzen Bildern, sind die Ampelschirme fast immer unifarben. Dafür eignen sie sich im Gewerbebereich gut für Werbung, die auf die Bespannung des Schirmes aufgedruckt wird. Manche Modelle werden noch durch Einfassungen am Rand oder Volants verziert -das kommt ganz auf den Hersteller an und ist auch eine Frage des Preises.

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Ebenfalls sofort ins Auge fällt, ob der Schirm rund oder eckig ist. Bei den eckigen Varianten gibt es solche, die aufgespannt ein Quadrat oder ein Rechteck bilden, aber auch solche, die 6- oder 8-eckig gestaltet sind. Zu welchem man greift, sollte auch davon abhängen, wo der Schirm aufgestellt wird, und ob die eine oder andere Form dort aneckt und im Wege ist. Möchte man entlang einer langen Sitzreihe beispielsweise mehrere Schirme aneinander rücken, empfiehlt sich die viereckige Form. Ebenso auf einem kleinen Balkon, wo eine Seite des Schirmes an die Hauswand gestellt werden kann.

Ampelschirm kaufen: Was sollten Kunden beim Kauf beachten?

Während bei der ersten Auswahl natürlich das Design des Schirmes eine große Rolle spielt, gilt der zweite Blick der Qualität und der Verarbeitung. Dabei sollten die Kunden bedenken, dass auch ein preiswertes Modell einiges an Geld kostet, und man lieber gleich Qualität kauft. Denn die etwas höherpreisigen Schirme punkten mit erheblich höherer Langlebigkeit gegenüber den Billigartikeln. Doch auch die Farbe ist nicht nur eine Frage des Aussehens. Während dunkle Farben einen besonders guten Sonnenschutz bieten, sind hellere Farben nur für einen mittleren UV-Schutz gut. Das ist allerdings auch eine Frage des Geschmacks. Einige Kunden schätzen es, wenn es unter dem Sonnenschirm noch möglichst hell ist, andere mögen es, wenn so viel wie möglich von der Sonne abgehalten wird.

Testen kann man die Bedienelemente durch Auf-und Zuschieben des Schirmes im Geschäft. Diese sollten leicht gängig sein, und die Gelenke müssen einen stabilen Eindruck machen. Ebenso muss der Fuß robust gearbeitet, und alle Verbindungen sollten fest und gut verschweißt sein. Achten Sie zudem auf die Beschichtung; diese darf keine Risse oder Schäden aufweisen. Beim Kauf gilt ein Blick außerdem dem Zubehör. Dabei ist entscheidend, ob dieses im Preis beinhaltet ist oder nicht. Das kann die Schutzhülle ebenso sein (wichtig, denn nicht jede Hülle passt auf jeden Schirm!), wie auch die Platten, die den Fuß beschweren. Bei manchen Modellen kann der Schirm mit verschiedenen Ständern erworben werden, je nachdem, welchen Komfort man dabei wünscht. Ebenfalls als Zubehör erhältlich: Lampen, die unter dem Schirm romantisches Licht am Abend verbreiten. Dabei handelt es sich heute zumeist um LEDs. Solche mit dem Schirm kompatiblen Gartenlichter sind das Highlight der kommenden Jahre.

Wie ist die Funktion des Ampelschirmes?

Um den Ampelschirm aufzuspannen, ist heute bei fast allen Modellen eine Kurbel angebracht, da über einen Schiebemechanismus diese Last kaum zu bewältigen wäre. Die Kurbel sollte leichtgängig sein und in einer Höhe sitzen, in der sie zumindest für alle Erwachsenen gut zu erreichen ist. Weiterhin bieten übliche Ampelschirme die Möglichkeit, um einen bestimmten Radius gedreht zu werden. Dadurch kann die Sonne abgeschirmt werden, egal von wo sie kommt, auch ohne den Fuß zu verrücken. Bei den meisten Ampelschirmen schwingt der eigentliche Schirm frei, was allerdings zur Folge hat, dass er bei stärkeren Windböen lieber eingefahren werden muss. Denn sonst fungiert der Schirm als überdimensionales Segel und bietet eine große Angriffsfläche. Wie der Schirm geneigt und gedreht werden kann, ist der Beschreibung zu entnehmen. Gute Schirme sind um 360 Grad drehbar, entlang des Mastes neigbar und können entlang des Auslegerarms seitlich gekippt werden. Im Idealfall ist dies alles per Kurbel möglich.

Bei gewerblicher Nutzung ist eine weitere Funktion des Ampelschirmes die Werbung. Zwar kennt man dies häufig von Brauereien, die dann die Schirme ihren Gaststätten zur Verfügung stellen. Aber andere Geschäfte oder auch größere Restaurants benutzen diese Schirme für ihre eigene Werbung.

Sonnenschirme / Ampelschirm im Video

Aus welchem Material sollte ein Ampelschirm sein?

Natürlich unterscheiden sich die Materialien von Hersteller zu Hersteller. Doch meist sind sie ähnlich in der Art, wenn auch qualitativ verschieden. Die Bespannung ist üblicherweise aus Polyester, einer Art Stoff, die auch Regen und Sonne verkraften kann. Einige der Schirme halten sogar ein wenig Regen ab. Wie UV-durchlässig solch ein Schirm ist, wird meist bei der Beschreibung angegeben, wie zum Beispiel UV 80+. Das Material des Rohrgestänges ist in aller Regel Aluminium, welches pulverbeschichtet ist. Billige Modelle, bei denen die Beschichtung aus Farbe besteht, sollten lieber nicht erworben werden. Denn diese Schicht nutzt sich schnell ab und dann kommt das blanke Metall zum Vorschein. Manche der einfachen Ampelschirme haben sogar ein Gestänge aus Kunststoff. Dieses kann eher nicht überzeugen.

Wie sorge ich für lange Haltbarkeit des Ampelschirmes?

Um möglichst lange Freude an einem solchen Ampelschirm zu haben, sollten Sie ihn am Abend einklappen, sodass er unter seiner Hülle verschwinden kann. Bei Nichtbenutzung empfiehlt sich die Hülle ebenfalls, da so in dieser Zeit Regen und Sonne dem Stoff nicht zusetzen können. Über den Winter sollte der Schirm auf alle Fälle ins Haus, zusammen mit den anderen Gartenmöbeln. Im Frühling kann er dann getrost schon etwas eher wieder in den Garten, denn ein kleiner Schneeschauer macht ihm nichts aus. Dennoch sollte es vermieden werden, dass er der ganzen Winterzeit über mit allen Gelenken und Streben Nässe und Kälte ausgesetzt ist. Diese verlieren sonst ihre leichtgängigen Eigenschaften.

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In welchem Preissegment kann ich einen Ampelschirm kaufen?

Wer sich entschließt einen Ampelschirm zu kaufen, sollte sich im Vorfeld Gedanken machen, welches Budget dafür zur Verfügung steht. Denn die Auswahl ist groß und die Preisspanne auch. Einfache und auch nicht allzu qualitativ hochwertige Modelle bekommt man schon ab ca. 50 Euro. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt, wobei sich viele der guten Schirme um die 500 Euro bewegen. Spitzenmodelle können schon mal den Einsatz von rund 1.200 Euro verlangen.

Preiswerte Modelle können in der Qualität leider meist nicht überzeugen. Das liegt an vielen Dingen: zum ersten am Material, welches weder beim Gestänge noch beim Bezug überzeugen kann. Bespannungen, denen schon nach einer Saison die Farbe ausgeht, sind keine Seltenheit. Zum anderen sind es oft die Gelenke und Nutzungshilfen, wie Kurbeln zum Beispiel, die nicht überzeugen können. Entweder sind sie im Neuzustand schon ausgesprochen schwergängig, oder sie können nach kurzer Zeit schon die Last nicht mehr bewegen. Die inneren Verstrebungen sind bei diesen Modellen aus Kunststoff und einer Art Strick; beides Stoffe, die weder Nässe noch Sonneneinstrahlung gut wegstecken. Die Seile reisen und die Kunststoffteile werden brüchig. Sucht man einen Schirm für mehr als eine Saison, kann vom Kauf unter 100 Euro abgeraten werden, es sei denn, es handelt sich um ein preisgesenktes, eigentlich hochwertiges Modell. Im Normalfall sieht man das beim ersten Ausprobieren.